In Südasien trifft der Klimawandel Frauen überproportional hart und verschärft bestehende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten. Frauen in ländlichen Gebieten und einkommensschwachen Regionen tragen die Hauptlast klimabedingter Herausforderungen. Traditionelle Rollenbilder schränken ihre Mobilität ein und erschweren den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen und Arbeit. In Klimakrisen sind sie dadurch besonders gefährdet. Es entsteht eine doppelte Belastung: Frauen erleben nicht nur die unmittelbaren Folgen des Klimawandels, sondern tragen auch die finanziellen und sozialen Kosten des Aufbaus von Widerstandsfähigkeit.
Um diese Ungleichheit anzugehen, braucht es kohärente politische Rahmenbedingungen, die Genderperspektiven auf allen Ebenen berücksichtigen, sowie gezielte Klimafinanzierung für frauenzentrierte Resilienzprogramme. Echte Fortschritte setzen voraus, dass Frauen aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden werden und die Politiken und Investitionen mitgestalten, die ihre Communitys betreffen. Geschlechtssensible Politik und von Frauen geführte Klimaanpassungsstrategien können Länder zu inklusiveren, gerechteren und widerstandsfähigeren Klimalösungen führen und lokale Entwicklung aus der Gemeinschaft heraus stärken.
Chase India hat gemeinsam mit Global Counsel den Bericht "COP29: Addressing the Double Burden of Climate Change on Women: Gender-responsive Climate Finance Frameworks" veröffentlicht. Er fordert transformative finanzielle und politische Rahmenbedingungen, die Frauen nicht nur unterstützen, sondern sie als zentrale Akteurinnen der Klimaresilienz stärken.

Addressing the Double Burden of Climate Change on Women
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