Mit unserem neuen Framework für die Vorstandsebene können Reputationswert und -risiko überwacht und gezielt gesteuert werden

Von Aidan Ryan und Charlie Baldwin
Reputation betrifft alle. Corporate Communications formt sie, Marketing fördert sie, Insights beobachtet sie, Risk versichert sie, und Finance verfolgt ihren Beitrag zum Unternehmenswert. Die Rechtsabteilung hilft, sie zu schützen – während ein Fehltritt irgendwo im Unternehmen sie in Minuten beschädigen kann. Am Ende liegt die Verantwortung für Reputation beim Vorstand: ein geschäftskritisches Gut, das Unternehmensleiter*innen rechtlich verpflichtet sind zu schützen.
Doch wenn Führungskräfte ihre Unternehmensreputation schützen und stärken wollten, fehlte eine einheitliche Methodik oder Kennzahl, die für alle funktioniert. Die bisherigen Methoden zur Reputationsmessung konnten die drängendsten Fragen der Geschäftsleitung nicht beantworten, wie etwa:
Der Reputation Forecast von We. Communications wurde entworfen, um genau diese Fragen zu beantworten. Es ist die erste Methodik, die eine bereits bewährte Messung von Reputationswert und -risiko aus der Versicherungsbranche mit einem Multistakeholder- und Multichannel-Blick auf die Narrative, das Sentiment und die Präferenzen verbindet, die die Reputation formen. Er kann schnell und oft kostengünstig implementiert werden – und liefert sofort verwertbare Erkenntnisse für klügere, effizientere und widerstandsfähigere Kommunikations- und Geschäftsstrategien.
Unser Ausgangspunkt war, dass eine glaubwürdige Methode zur Überwachung von Reputationswert und -risiko die folgende Kernanforderungen erfüllen muss:
Anstatt der Modellierung von hypothetischen „Was-wäre-wenn"-Szenarien auf Basis von Media-, Social- und Sentiment-Daten bringt We. Messung auf Finanzmarkt-Niveau und narrativen Kontext zusammen – damit die Führungsebene nicht nur Zahlen sieht, sondern die Geschichte dahinter versteht.
Unsere Branche weiß seit Jahren: Social-Media-Gespräche, Medienberichterstattung und Umfrageergebnisse sind wichtig, bilden jedoch die Überzeugungen und Präferenzen einer polarisierten, schnelllebigen Öffentlichkeit nicht vollständig ab. Wir wussten, dass Stimmung sich nicht immer in Handlung übersetzt. Anders gesagt: was jemand online postet oder einer Umfrage anvertraut, deckt sich nicht immer damit, wo diese Person wirklich einkauft oder arbeitet. Während das Thema Unternehmensreputation im Vorstand an Bedeutung gewann, scheiterten auch immer ausgereiftere Messmethoden daran, den Zusammenhang mit finanzieller Performance und Geschäftsergebnissen herzustellen.
Wir sind einen Schritt zurückgetreten und haben erkannt: Messungen des Werts von Unternehmensreputation gab es längst – tatsächlich bildeten diese Daten die Grundlage für alles von Versicherungspolicen über Investitionen bis hin zu Vergleichsvereinbarungen. Die Versicherungs- und Finanzbranche hatte sich zwar längst auf Methoden zur Bewertung von Unternehmensreputation geeinigt, aber es fehlte die Perspektive, Reputation aktiv zu formen und Risiko zu reduzieren. Anders gesagt: Das menschliche Element fehlte. Und genau da kommt We. ins Spiel.
Wir haben uns mit Steel City Re zusammengetan – dem Versicherungsberatungsunternehmen, das vor fast 25 Jahren die weltweit erste Reputationsrisiko-Versicherung eingeführt hat. Durch die Kombination ihrer bewährten Messgrößen für Reputationswert und -risiko mit unseren erstklassigen, KI-gestützten Stakeholder-Intelligence-Tools konnten wir ein mehrdimensionales Bild von Reputation schaffen.
Zusammengenommen liefern RVM und RVV von Steel City Re börsennotierten Unternehmen ein unverzichtbares Benchmarking des Reputationswerts (rückblickend) sowie Risikoerkennung und Prognose (vorausschauend).
Der Erfolg spricht für sich: Neben den Versicherungsprodukten von Steel City Re fließen diese Daten auch in drei auf die Reputation ausgerichtete Aktienindizes ein. RepuSPX, RepuVAR und RepuVART schlagen den S&P 500 regelmäßig – teilweise um bis zu 500 %. Deshalb kaufen Hedgefonds und andere Investor*innen die Daten von Steel City Re direkt, um ihre Fonds-Strategien zu untermauern.
Für Kommunikator*innen, Marketingverantwortliche und Reputationsmanager*innen entsteht der eigentliche Mehrwert, wenn man den Ansatz von Steel City Re mit reichhaltigen Kontextdaten aus Medienberichterstattung, Social Media, Sentiment, Share of Voice, Zielgruppenbefragungen und anderen Quellen zusammenbringt. Während das übergeordnete Risiko- und Wertprofil des Unternehmens auf Vorstandsebene nützlich ist, erhalten die Fachleute im Tagesgeschäft eine unangreifbare Grundlage, wie es um die Reputation ihres Unternehmens bestellt ist – als Anker, um Themen und Chancen besser einzuordnen. Im Benchmark mit Wettbewerbern und im Zeitverlauf ergibt sich ein faszinierendes Bild.
Der Reputation Forecast liefert sofortige, handlungsrelevante Erkenntnisse über den tatsächlichen Zusammenhang zwischen Unternehmensreputation und Faktoren wie:
Diese Erkenntnisse ermöglichen klügere und kosteneffizientere integrierte Strategien.
Und mitten in einer Krise oder vor dem Hintergrund eines aufkommenden potentiellen Krisenthemas ist die Fähigkeit, das Rauschen auszublenden und Reputationssignale einzelner Stakeholder-Gruppen zu isolieren, von unschätzbarem Wert – für eine gezieltere und damit wirksamere Kommunikation.
Mit unserem Reputation Forecast unterstützen wir Kund*innen beim monatlichen Reputations-Benchmarking, bei der tiefgehenden Analyse wiederkehrender oder branchenweiter Themen – und sogar beim Timing von Vorstandsentscheidungen rund um Führungswechsel. Die Einsatzmöglichkeiten sind grenzenlos.
Neugierig auf den Reputationswert, das Risikoprofil und die Resilienz deines Unternehmens? Nimm Kontakt mit uns auf.
Aidan Ryan | aidanr@wecommunications.com
Charlie Baldwin | cbaldwin@wecommunications.com

ESG-Kommunikation – was ist da eigentlich schiefgelaufen? Das Problem lag nie in mangelnder Überzeugung, sondern in der Art und Weise, wie kommuniziert wurde. In dem, was weggelassen wurde.
Von Prof. Ioannis Ioannou, London Business School.

Während Teil 1 dieses Artikels dafür plädiert hat, Komplexität anzunehmen, geht dieser zweite Teil der Frage nach, was es bedeutet, durch sie hindurch zu führen – und warum Kommunikator*innen heute im Zentrum der Unternehmensstrategie arbeiten müssen.
Von Prof. Ioannis Ioannou, London Business School.

Unsere Serie We. Talk | AI bringt Branchenführer zusammen, um Einblicke zu teilen, praktische Tipps zu geben und zu diskutieren, was KI für Kommunikationsprofis wirklich bedeutet.

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