
Selten hat eine Krise die Gesundheitsbranche so herausgefordert wie COVID-19.
Die Pandemie stürzte öffentliche Gesundheitssysteme, private Gesundheitseinrichtungen und selbst Regierungen in Panik. Alle Blicke richteten sich auf Biotech- und Pharmaunternehmen in der Hoffnung auf das, was damals wie ein Wunder erschien.
Und sie wurden nicht enttäuscht.
Biotech- und Pharmaunternehmen arbeiteten weltweit Hand in Hand mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen, um lebensrettende Lösungen zu liefern und die Folgen der Pandemie einzudämmen. Diese schnelle Reaktion brachte den Unternehmen einen erheblichen Reputationsgewinn bei Fachleuten im Gesundheitswesen und in der Öffentlichkeit.
Drei Jahre später stehen Biotech- und Pharmaunternehmen vor der Frage: Wie lässt sich dieses Momentum halten? Denn in einer Welt, in der Reputation zunehmend darüber entscheidet, welcher Marke Menschen vertrauen, ist das ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Für Biotech- und Pharmaunternehmen braucht es mehr als hochwertige, sichere Medikamente, um eine starke Unternehmensreputation zu bewahren. Sie müssen Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei ihrer Kundschaft aufbauen, sei es bei der Ärzteschaft oder bei Patient*innen.
Fachleute im Gesundheitswesen haben ein klares Ziel: die Lebensqualität ihrer Patient*innen verbessern. Von Biotech- und Pharmaunternehmen erwarten sie, dass sie dieses Ziel mittragen.
Die Brands in Motion Studie von We., "Healthy Reputation: More Than Medicine", bestätigt: Die Ärzteschaft erwartet von Biotech- und Pharmaunternehmen, dass sie aktiv zur Verbesserung der Gesundheit von Patient*innen beitragen. Die Umfrage unter Fachleuten im Gesundheitswesen in Nordamerika, Europa, Asien und Australien zeigt: Wenn Sicherheit, Wirksamkeit und Preis vergleichbar sind, wird Unternehmensreputation zum entscheidenden Faktor dafür, welches Medikament die Ärzteschaft verschreibt oder empfiehlt.
Um relevant und profitabel zu bleiben, müssen Biotech- und Pharmaunternehmen ihre Reputation stärken und dabei über medizinische Lösungen und klinische Gesundheit hinausdenken. Sie müssen ihren Einfluss und ihre Expertise nutzen, um gesellschaftliche Themen anzugehen, und zum Wohlergehen der Gesellschaft beitragen. Und, um den Kreis zu schließen: Sie müssen klar über die Fortschritte und Wirkung solcher Initiativen kommunizieren.
In die Einbindung von Patientinnen und Patienten zu investieren ist ein guter Anfang. Patientenzentrierung ist das, was sich die Ärzteschaft am meisten von Marken wünscht, und Patientenaufklärung und -unterstützung haben hohe Priorität. Doch diese Einbindung geht über Informationsbroschüren und Websites hinaus.
Die Pharmabranche verfügt über die wissenschaftliche Expertise, Ressourcen und Kapazitäten, um die Einbindung von Patienten voranzutreiben und das Gesundheitswesen insgesamt zu stärken. Unternehmen können ganzheitliche Unterstützungsmodelle schaffen, die das gesamte Spektrum an Bedürfnissen abdecken: klinische, emotionale, finanzielle und logistische. Wenn Biotech- und Pharmaunternehmen dahinterstehen, können Patientenprogramme menschliche Nähe mit Technologien wie KI und Datenanalyse verbinden. Statt Einheitslösungen entsteht so Unterstützung, die auf den einzelnen Menschen zugeschnitten ist.
Biotech- und Pharmaunternehmen haben die Mittel, um drängende globale Themen wie Klimawandel und gerechte Gesundheitsversorgung anzugehen.
Laut unserem Brands in Motion Report sind 69 % der Befragten weltweit der Meinung, dass Pharma- und Biotechunternehmen zur Lösung globaler Umweltprobleme beitragen müssen, von CO2-Emissionen und Plastikmüll über Klimakatastrophen bis hin zu Wasser- und Luftverschmutzung.
Die Branche braucht gemeinsame Standards, um den ökologischen Fußabdruck von Medikamenten zu messen. Und einen konkreten Dialog darüber, wie Nachhaltigkeit und Patientensicherheit zusammengehen.
Sie hat auch das Potenzial, den Zugang zu gerechter Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Unternehmen können dazu beitragen, Gesundheitsangebote zu den Menschen zu bringen, die sie am dringendsten brauchen, indem sie gemeinnützige Netzwerke unterstützen oder Teil von ihnen werden.
Ein Unternehmen kann noch so viel über die reine Medikamentenherstellung hinaus tun. Wenn niemand davon erfährt, erreicht es weder die Ärzteschaft noch die Kundschaft.
Tatsächlich wünschen die Befragten in unserer Studie sich, dass Biotech- und Pharmaunternehmen sie über Fortschritte und Wirkung ihrer Initiativen auf dem Laufenden halten. Sie erwarten Transparenz: über Fortschritte und Hindernisse, Erfolge und Rückschläge. Sowohl die Ärzteschaft als Patienten wollen wissen, was Marken für ihr Geschäft, ihre Patientinnen und die Gesellschaft insgesamt tun.
Reputation ist heute das, woran sich jedes Unternehmen messen lassen muss.
Biotech- und Pharmamarken müssen über Medikamente hinausdenken und sich Vertrauen und Glaubwürdigkeit verdienen, durch Investitionen in patientenzentrierte Initiativen und gesellschaftliches Engagement. Und, um den Kreis zu schließen: Sie müssen ihre Haltung mit Integrität und Transparenz kommunizieren.
Starke Biotech- und Pharmaunternehmen streben danach, verlässliche Partner für andere Akteure im Gesundheitswesen zu sein. Durch solche Partnerschaften können sie ihre Mission wirksam umsetzen: ein besseres und sichereres Leben für Menschen weltweit.
Lade den vollständigen Brands in Motion Report "Healthy Reputation: More Than Medicine" herunter und erfahre mehr darüber, wie Markenkommunikation im Gesundheitswesen gelingt.

Tiefgreifende Umbrüche wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz machen die Gesundheitsversorgung unübersichtlicher und wettbewerbsintensiver – und stellen Marken und Unternehmen vor immer größere Anforderungen.

Bei der Verschreibung von Therapien orientiert sich ärztliches Fachpersonal in erster Linie am Nutzen-Risiko-Profil.
Aber ist das wirklich alles?
Jette Kilian, Head of Health We. Germany, ordnet ein.

Ein Framework für die Vorstandsebene: Wie können Unternehmen Reputationswert und -risiko überwachen – und gezielt steuern?
Ein Beitrag von Aidan Ryan, Head of Issues & Crisis Nordamerika und Charlie Baldwin, SVP Insights & Analytics bei We. Communications.

Tiefgreifende Umbrüche wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz machen die Gesundheitsversorgung unübersichtlicher und wettbewerbsintensiver – und stellen Marken und Unternehmen vor immer größere Anforderungen.

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Aber ist das wirklich alles?
Jette Kilian, Head of Health We. Germany, ordnet ein.

Ein Framework für die Vorstandsebene: Wie können Unternehmen Reputationswert und -risiko überwachen – und gezielt steuern?
Ein Beitrag von Aidan Ryan, Head of Issues & Crisis Nordamerika und Charlie Baldwin, SVP Insights & Analytics bei We. Communications.