
Unser Sicherheitsgefühl wird erschüttert - auf täglicher Basis. Krieg bestimmt die Nachrichten. Die Lebenshaltungskosten steigen, die Erde erwärmt sich, und die Sorge vor KI wächst. In einem so unsicheren Umfeld fällt es Führungskräften schwer, die richtigen Prioritäten zu setzen. Wie können sie ihre Beschäftigten und ihre Organisation am besten unterstützen?
Der aktuelle Brands in Motion Report von We., "It's Personal: The New Rules of Corporate Reputation", zeigt eine Reihe globaler Themen wie etwa steigende Lebenshaltungskosten auf, die für die Menschen unmittelbar und persönlich spürbar sind.
Unsere Umfrage unter knapp 15.000 Menschen in sieben globalen Märkten bestätigt auf der einen Seite, dass dies die drängendsten Themen sind. Gleichzeitig macht sie aber auch deutlich, dass ein fortgesetztes Engagement für soziale Gerechtigkeit und Initiativen für Vielfalt, Chancengleichheit und Teilhabe weiterhin nötig sind.
Als Leiterin des Bereichs DEI bei We. Communications bin ich von den Vorteilen von Vielfalt, Chancengleichheit und Teilhabe (DEI) für unser Unternehmen zutiefst überzeugt. Und hier ist warum.
Die Globalisierung macht unsere Welt vielfältiger. Gesellschaften werden immer multikultureller und vielschichtiger.
Obwohl das jüngste Urteil des US Supreme Court zur Affirmative Action bei Hochschulzulassungen manche Unternehmen in ihren DEI-Bemühungen verunsichert hat, belegt die Forschung den langfristigen Wert eines Unternehmens, das unterschiedliche ethnische, soziale und kulturelle Perspektiven vereint. Tatsächlich hat McKinsey herausgefunden, dass Unternehmen mit vielfältigen Teams und Führungskräften ihre Wettbewerber übertreffen. Der Grund: Ihre Ideen und ihre Arbeit werden nicht durch die Erfahrungen und Überzeugungen einer einzigen dominanten Gruppe bestimmt.
In der Kommunikationsbranche haben vielfältige Teams ein besseres Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse unserer breiten und unterschiedlichen Zielgruppen. Durch die Produkte, die sie liefern, die Kampagnen, die sie starten, und die Geschichten, die sie erzählen, helfen sie Marken, glaubwürdig zu sein.
Die Öffentlichkeit legt an uns alle einen höheren Maßstab an, und das zu Recht. Unsere Brands in Motion Studie zeigt: Rund 40 % halten es für nicht akzeptabel, wenn Unternehmen ihre Versprechen in punkto Chancengleichheit oder Geschlechtergleichstellung aufschieben.
Auch bei We. wollen immer mehr bestehende und potenzielle Kunden wissen, wie stark unser Engagement für DEI ist und wie es sich in unserer Arbeit widerspiegelt.
Kurz gesagt: Wenn unsere Botschaften in einer vielfältigen Welt ankommen sollen, muss unser Team diesen kosmopolitischen Mix aus Kulturen widerspiegeln.
Als werteorientiertes Unternehmen stellt We. die Menschen, die bei uns arbeiten, in den Mittelpunkt. Damit das nicht nur Worte bleiben, müssen unsere Handlungen unsere Werte widerspiegeln. DEI ist ein entscheidender Teil davon. Ein inklusives Arbeitsumfeld fördert Innovation und stärkt die Verbundenheit der Beschäftigten, indem sie gesehen, gehört und für ihre unterschiedlichen Perspektiven geschätzt werden. Wer DEI priorisiert bekennt sich zu Teilhabe und schafft einen Arbeitsplatz, an dem talentierte Menschen gerne ihre Karriere aufbauen.
Unsere Brands in Motion Forschung bestätigt das: Jahr für Jahr zeigt sie den Wert und die Bedeutung der Wertschätzung der Mitarbeitenden und wie die Loyalität der Beschäftigten sich positiv auf Reputation und Geschäftserfolg auswirkt. Und wenn es um neue Talente geht: Vielfalt gehört zu den wichtigsten Kriterien, die Menschen bei künftigen Arbeitgebern suchen.
Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir bei We. den Zugehörigkeitswert unter unseren BIPOC-Beschäftigten (Black, Indigenous, People of Color) um 4 % steigern. Ein bedeutender Anstieg, der nur noch 1 Prozentpunkt vom Zugehörigkeitswert aller Beschäftigten in Nordamerika insgesamt entfernt liegt.
Als ich die Leitung der DEI-Arbeit bei We. übernahm, zeigten unsere Umfragedaten zum Mitarbeiterengagement niedrigere Werte bei unseren BIPOC-Beschäftigten, vor allem beim Zugehörigkeitsgefühl in der Agentur. Mit einem datengestützten Ansatz haben wir uns auf vielfältige Weise darauf konzentriert, das Arbeitsumfeld für sie zu verbessern.
Wir haben in den Ausbau unserer Employee Resource Groups investiert, in Führungskräfteentwicklung für BIPOC-Talente, um die nächste Generation der Agenturführung aufzubauen, und in praxisnahe Trainings, die das kulturelle Bewusstsein erweitern und Werkzeuge für wirkungsvollere Gespräche an die Hand geben. Und das zeigt Wirkung.
DEI bleibt bei We. Priorität, denn wir wissen: Wenn Beschäftigte kein Zugehörigkeitsgefühl empfinden, sinkt ihre Motivation und die Bindung ans Unternehmen. Zugehörigkeit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wenn wir Arbeitsplätze schaffen, an denen Beschäftigte spüren, dass sie wichtig sind, werden unsere Teams und unsere Arbeit besser.
Lies unseren aktuellen Brands in Motion Report "It's Personal: The New Rules of Corporate Reputation" und erfahre, wie du deine Reputation in unsicheren Zeiten stärken kannst.

Mein Weg von der Juniorberaterin zur DEI-Leiterin bei We. Communications – und wie das, was ich unterwegs gelernt habe, meine Arbeit heute prägt.
Ein Beitrag von Elisabeth Herrera Smith, EVP & Head of DEI bei We. Communications.

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